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Fütterung bei Sommerekzem
25. Juli, 19:00 - 21:00
39,95€
„Der darf kein Eiweiß”, „das Immunsystem muss gestärkt werden”, „eine Entsäuerungskur hilft” – kaum ein Pferdethema ist so von Halbwissen geprägt wie die Fütterung des Ekzemers. Dabei lässt sich die Erkrankung selbst nicht wegfüttern: Das Sommerekzem ist eine genetisch festgelegte Überempfindlichkeit gegen Gnitzenspeichel. Was die Ernährung jedoch deutlich beeinflusst, ist die Ausprägung – und genau dort liegt der praktische Hebel.
Dieses Webinar betrachtet die Haut als das, was sie ist: ein Stoffwechselorgan mit hohem Nährstoffumsatz, das sich alle zwei bis drei Wochen erneuert und bei einem schweren Ekzem über große Flächen als Wunde verstanden werden muss. Im Mittelpunkt steht der größte ernährungsphysiologische Einzelhebel, das Verhältnis der Omega-Fettsäuren, und warum “nur Heu” hier oft ein doppeltes Defizit schafft. Ebenso geht es um die Proteinversorgung, deren pauschale Einschränkung zu den schädlichsten Fütterungsfehlern überhaupt zählt, sowie um die Spurenelemente Zink, Kupfer, Mangan und Selen – essenziell, aber nur bilanziert, niemals blind.
Klar benannt wird auch, was nicht hilft: Immunstimulanzien bei einem ohnehin überaktiven Immunsystem, Entsäuerungs- und Entgiftungskuren ohne physiologische Grundlage, Seealgenmehl ohne Jodkontrolle. Den Abschluss bildet ein systematischer Weg vom Grundfutter über die Bilanzierung bis zur gezielten Ergänzung. Alle Aussagen sind an die aktuelle Studienlage angebunden.
Das Webinar wird aufgezeichnet und steht den Teilnehmern 3 Monate im Kundenkonto zur Ansicht zur Verfügung.
